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Jünger: Geiselfrage 1942

KC 003

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Jünger, Ernst: Zur Geiselfrage.

Schilderung der Fälle und ihrer Auswirkungen

Mit einem Vorwort von Volker Schlöndorff

Format 13,5 cm ×21 cm. 160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 8 Seiten Tafelteil

1. Auflage

Stuttgart 2011

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Zwischen Oktober 1941 und Februar 1942 brachte Ernst Jünger als Hauptmann die Denkschrift über die deutschen Geiselerschießungen in Frankreich heimlich zu Papier. Er sollte im Auftrag des Militärbefehlshabers Otto von Stülpnagel das Verhältnis von Paris zur Partei in Berlin dokumentieren.

Zugleich gibt die der Denkschrift beigefügte Übersetzung Jüngers von Abschiedsbriefen zum Tode verurteilter Geiseln einen erschütternden Einblick in die Folgen von Repression und Gewalt für die französische Zivilbevölkerung.

„Mit politischem Blick, souveräner Sachkenntnis und minuziöser Kleinarbeit“ verfaßt (Hans Speidel), führt die Schrift auf diese Weise ins Zentrum einer Situation, in der man – so Jünger rückblickend – „eigentlich nur Fehler machen kann, ob man handelt oder nicht handelt“.

Pressestimmen

„Enthüllt dieser im Auftrag von Jüngers Vorgesetztem General Otto von Stülpnagel verfaßte und lange Zeit verschollene Text doch nicht nur die Folgen der Nazi-Repression für die französische Zivilbevölkerung, er zeigt Jünger auch als einen zutiefst mitfühlenden Autor, dessen sachliches Dokument ohne falsche Sentimentalität festhält, was tatsächlich in den Jahren 1941 und 1942 geschah.“

Stefan Meetschen, Die Tagespost, 20. Oktober 2012

„Man kann, wenn man will, auch hier Ernst Jünger als Liebhaber der Extremsituationen deuten, als einen, der Tapferkeit zwar respektiert, aber sein Einverständnis zu allem gibt, was ihm die Gelegenheit zur Beobachtung von Tapferkeit gibt. Aber man kann auch zum Schluß kommen, daß hier menschlicher Respekt zum Ausdruck kommt, eine Hochachtung, die den Empfängern ein anderes Schicksal wünscht.“

Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung, 25. November 2011

„Ein Versuch, der Vernunft innerhalb eines wahnhaften Systems Geltung zu verschaffen.“

Jörg Magenau, Literaturen, Dezember 2011 / Januar 2012

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